OMAS GEGEN RECHTS BERLIN  /  Deutschland-Bündnis

Frauenrechte sind Menschenrechte -ÜBERALL-auch in der Türkei

 

Auch wir  haben dazu aufgerufen, am 17.4.21 an der Kundgebung des MigrantinnenVereins e.V. und anderer Initiativen teilzunehmen, die in Berlin auf dem Alexanderplatz stattfand. Es wurde in Solidarität mit den betroffenen Frauen dagegen protestieren, dass die Türkei aus der Istanbul-Konvention austritt. Unsere Grußadresse an den MigrantinnenVerein sollen hier auch alle diejenigen lesen können, die nicht an der Kundgebung teilgenommen haben.

          

Grußadresse an den MigrantinnenVerein Berlin e.V.

Liebe Frauen, liebe Mitstreiterinnen,

wir verurteilen das Vorhaben der türkischen Regierung, aus dem Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, bekannt als Istanbul Konvention, auszutreten.

In dieser Konvention wird Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung angesehen. Die Absicht der türkischen Regierung, dies nicht länger anzuerkennen, hat uns sehr bestürzt.

Nicht nur in Deutschland und der Türkei, sondern auf der ganzen Welt sind Frauen immer wieder Opfer von Femiziden sowie häuslicher und gesellschaftlicher Gewalt.

Es ist ein altbekanntes Muster, dass rechte Politik  an den harterkämpften Rechten der Frauen ansetzt, um sie zurückzunehmen und die alten patriarchalischen Strukturen wieder einzuführen oder sie zu erhalten.

Hier trifft sich die ultrarechte AKP unter Führung von Recep Erdogan mit den rechten Kräften auch in Deutschland: Die AKP rechtfertigt die Abschaffung der Istanbul Konvention u.a. damit, dass sie die traditionellen Familienstrukturen gefährde. 

Genau das ist auch die Haltung der AfD, die das „Bekenntnis zur traditionellen Familie als Leitbild“ (Auszug aus dem Parteiprogramm der AfD) in ihrem Programm als zentralen Punkt ihrer Familienpolitik proklamiert.

Die Ähnlichkeit dieser beiden Haltungen könnte nicht größer sein.

Wir wissen alle, dass es nicht genügt, die Rechte der Frauen nur auf dem Papier zu erkämpfen. Was noch wichtiger ist, ist die klare Position der Gesellschaft zur Gleichstellung und die konsequente Umsetzung der bereits bestehenden Gesetze seitens der Polizei und der Justiz.

Genau das wollen die rechten Kräfte verhindern, um die patriarchalischen Machtstrukturen aufrecht zu erhalten.

Wir OMAS GEGEN RECHTS verurteilen jegliche  Bestrebungen, die Rechte der Frauen einzuschränken und unterstützen euch im Kampf gegen die Abschaffung der Istanbul Konvention in der Türkei.

Wir stehen an der Seite aller Frauen, ob jung oder alt, überall auf der Welt, für die Erhaltung und Erlangung unserer Selbstbestimmung!

AG Frauen der OMAS GEGEN RECHTS BERLIN/Deutschland-Bündnis

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Mahnwache am 9.4. – Kurzer Bericht

Mahnwache am 9. April 2021

STOPPT HASS UND HETZE

Mit unserer Mahnwachen wollten wir besonders auf die Gefährlichkeit von Hass und Hetze für die Demokratie und das friedliche Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft hinweisen. Spätestens seit den NSU-Morden, den Morden in Hanau, in Kassel, in Halle ( um nur einige zu nennen), konnten alle wissen, dass aus Worten Taten werden.

Die Rechtsextremisten und Rechtextremistinnen in der AFD, besonders Abgeordnete aus den Parlamenten, verbreiten ihre Brandreden über rechte Netzwerke, über Facebook, Twitter usw. (natürlich ohne die Gegenreden der Abgeordneten der demokratischen Parteien) und ermuntern so manche andere Rechtsextremist*innen zum Handeln. 

Für die demokratischen Parteien heißt es nun, den Wählern eine ECHTE Alternative zu bieten, die Brandreden, die Menschenverachtung, die Verächtlichmachung zu entlarven. Klare Distanz zu Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Frauenfeindlichkeit und entsprechendes HANDELN sind ein weiteres Mittel um Diskriminierung und Ausgrenzung entgegen zu treten.

Übrigens, das Schönste an den Mahnwachen sind die Ermunterungen durch sehr junge Menschen. Ein Kurzdialog von heute: „Toll, dass Ihr das macht, macht weiter so!“ Antwort: „Macht weiter so mit Fridays for Future!“

Doris Hensen, 9. April 2021

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Polizei-AG der OMAS GEGEN RECHTS

Die Polizei-AG der OMAS GEGEN RECHTS stellt sich vor:

Die AG hat sich im November 2020 gegründet, aber bisher nur online getroffen. Auch Kontaktaufnahmen nach außen haben bisher nur per E-Mail stattgefunden.

Wenn wieder persönliche Treffen möglich sind, wollen wir Gesprächsangebote machen:

  1. An die Polizeiakademie.

Wir wollen Unterschiede zwischen Ausbildungsinhalten, Berufsmotivation und Berufserleben kennen lernen.

  1. An Polizist*innen im Dienst.

Hierzu wollen wir Kontakt aufnehmen zu den Polizeiabschnitten an unseren Wohnorten.

Dabei wollen wir unsere Lebenserfahrungen als ältere Frauen einbringen, über die Arbeitswirklichkeit der Polizist*innen (evtl. im Gegensatz zu den Ausbildungsinhalten) ins Gespräch kommen und für Menschenrechte und gegen rechte Tendenzen sensibilisieren.

Stefanie P. für die AG

OMAS GEGEN RECHTS BERLIN am Internationalen Aktionstag gegen Rassismus

Samstag, 20.3.:  die OMAS GEGEN RECHTS sind wieder dabei!

Wir OMAS GEGEN RECHTS setzen uns ein für Menschenrechte und Demokratie.

Ein Bündnis vieler Initiativen rief in Berlin auf zum Protest gegen Hass und Hetze der Rechten, wünscht sich und fordert:

Kundgebung und Demo in Berlin am 20.3.2021 – vor der AFD-Zentrale

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MAHNWACHE ZUM INTERNATIONALEN TAG GEGEN RASSISMUS

Die komplette AG Antirassismus plus Verstärkung durch andere OMAS war trotz des widerlichen Wetters und wenig Publikum erschienen, um ihr Anliegen öffentlich zu machen: NEIN ZU RASSISMUS. Einige der Passagiere der Straßenbahn hielten den Daumen hoch, einige Flyer mit Artikeln der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte konnten wir verteilen, ein vorbeieilender Mann schrie Beschimpfungen. Wir versuchen uns vorzustellen, wie uns bei täglicher rassistischer Diskriminierung zumute wäre, und wissen, dass wir in dieser Hinsicht privilegiert sind. So lange wir können, wollen wir ein Zeichen setzen und auch in Pandemiezeiten mit unserem Statement gegen Rassismus sichtbar bleiben. (Doris)

Für Frauenrechte – mit dem Frauenverband Courage und DaMigra

Unsere OMAS in der Abendschau, Screenshot
OMAS bei der Kundgebung von Courage, Screenshot aus der Abendschau vom 6.3.

Es war kalt. Trotzdem trafen sich am Samstag eine ganze Reihe von Unterstützerinnen (und Unterstützern) der Kundgebung und Demonstration des Frauenverbandes Courage am Denkmal für die Trostfrau in Moabit. Und drei von uns waren auch dabei. Doris hatte das Transparent mitgebracht und damit kamen wir sogar in die Abendschau. Weiterlesen

Mahnwache zum Internationalen Frauentag

Frauen entscheiden selbst – Für bedingungslose SELBSTBESTIMMUNG – überall!

Schade, am gestrigen Freitag spazierten nur sehr wenige Menschen über den Alex, die sich für unser Anliegen hätten interessieren können. Nun, Geschäfte, die sie zu anderen Zeiten hätten aufsuchen wollen, waren fast alle geschlossen, und so gab es vielleicht nur den einen Wunsch, möglichst zügig über den Platz zu hasten, um schnellstens von dem einen ins andere Verkehrsmittel zu gelangen. Der wunderbar warme Sonnenschein, der uns OMAS so erfreute, zog die eiligen Menschen wohl eher dorthin, wo sie sich wohler fühlten, als auf dem kalten Platz, der sie zum Verweilen nicht einlud.

Und doch ergaben sich ein paar gute Gespräche. Ein Pärchen mit Fahne „Gegen Nazis“ war extra gekommen, um sich zu uns zu stellen. OMA A. unterhielt sich mit ihnen, und während wir um 4 unsere Sachen packten, zogen sie weiter. Denn in Berlin gibt es viel zu tun gegen Rechts.

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Omas gegen den § 219a – Unterstützung für Kristina Hänel

Am 20.01.2021 wurde die Revision von Kristina Hänel gegen das Urteil aus Gießen abgelehnt. Daher ist sie nun gezwungen, die sachlichen Informationen zum Schwangerschaftsabbruch von Ihrer Homepage zu nehmen. Jedoch ist es weiterhin jedem Menschen, der/die selbst keine Abbrüche durchführt, erlaubt, diese Informationen zu veröffentlichen.

Um diese wichtigen Informationen Frauen zugänglich zu machen und zu verhindern, dass diese auf die Seiten von rechten Pro-Life-Aktivisten gelangen, veröffentlichen wir, die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN/Deutschland-Bündnis, hier den Link zur Soli-Seite, auf denen diese Informationen zu finden sind:

https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/2021/01/19/informationen-zum-schwangerschaftsabbruch/