OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

Omas gegen Rechts – Mahnwachen und Weihnachtsmärkte

Regelmäßig am 1. Freitag des Monats standen die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN zwischen 15:00 und 16:00 Uhr an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. Im November ging das plötzlich nicht mehr, wegen einer Ausstellung, in die die Weltzeituhr einbezogen würde, hieß es. Im November standen die OMAS dann frierend und wenig beachtet am Fuße des Fernsehturms. Der Standort gefiel uns nicht. Trotzdem werden wir auch an diesem Freitag wieder dort stehen, mahnend und zum Gespräch bereit. Vielleicht müssen wir uns auch einfach mal die Beine vertreten und ein wenig herumlaufen. Zu finden sind die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN zwischen den Weihnachtsmärkten am Alexanderplatz und dem Neptunbrunnen, am Fuße des Fernsehturms Gontard- Ecke Panoramastraße, 10179 Berlin.

Standhaft sein, das bedeutet nicht, sich nicht zu bewegen. Aber manchmal muss man auf seinem Standpunkt beharren. So wie die Omas gegen Rechts in Celle.

Gegen den Verrat der Demokratie

Seit Montag, dem 02.12.2019, steht im Berliner Regierungsviertel zwischen Reichstagsgebäude und Bundeskanzleramt, einem Ort also, von dem einst millionenfache Vernichtung ausging, zur mahnenden Erinnerung auch an den vorherigen Verrat der Demokratie durch den Konservatismus eine 2,5 Meter hohe und 4 Tonnen schwere Säule mit einem Bohrkern aus Asche von Holocaust-Opfern. Errichtet wurde sie vom Zentrum für politische Schönheit. Am Samstag, dem 07.12.2019, wird dieser neuen Gedenkstätte ein Fundament aus Beton gegossen, zuvor jedoch um 15:00 Uhr der Zapfenstreich geblasen und ein Schwur geleistet für die Verteidigung der Demokratie und gegen die AfD bzw. Bündnisse mit dieser Partei.

https://sucht-uns.de/

Wer nimmt sich Zeit hinzugehen?

#noafd #nonazis #nosteigbügelhalter

Aktualisierung am 04.12.2019: Wegen Protesten von jüdischen Institutionen, Verbänden und Einzelpersonen gegen diese Aktion, aber auch weil Angehörige Ermordeter und Überlebende sich durch das Zur-Schau-Stellen der Asche verletzt fühlen, wurde der Bohrkern inzwischen verhüllt, der Zapfenstreich mit Schwur ist für Samstag abgesagt.

#WirsindMEHRingdamm – Wintermarkt

Etwa 20 Stände in der Fußgängerzone auf dem Mehringplatz. Bestimmt waren es sogar 25. Kulinarisches aus verschiedenen Regionen der Welt, warme Getränke, Politisches, Kunsthandwerkliches, Weihnachtliches, interkulturelles Bühnenprogramm und auch ein bisschen Gemütlichkeit – zumindest in der Nähe der Feuerschalen.

Die durchschnittliche Verweildauer an unserem Stand mit Flyern und Buttons der OMAS GEGEN RECHTS, handsignierten Exemplaren von Monika Salzers Buch „Warum wir für die Zukunft unserer Enkel kämpfen“, weihnachtlichen Windlichtern und Gebäck war relativ lang, denn wir hatten ein Bastelangebot für Kinder vorbereitet und während die Kinder lustige Teelichthalter bastelten, mussten die Eltern warten. Das Warten verkürzten wir mit Gespräch. So ergab sich u.a. der Kontakt zu den Basisfrauen, vielen vielleicht auch als Grassroots Women bekannt.

Laut war’s, kalt war’s, interessant war’s, unterhaltsam war’s, schön war’s. Nächstes Jahr gern wieder!

Demo mit Begleitung eines Filmteams

Nachdem ich eben auf fb die großartigen Teilnehmerzahlen gecheckt habe, will ich noch von unserer Demobegleitung erzählen.

Vor einer Weile nahmen junge Leute vom Filmkollektiv „Draufsicht“ Kontakt zu uns auf. Junge Filmschaffende, die bei Recherchen für eine Dokumentation über Aktivistinnen auch auf die OMAS GEGEN RECHTS gestoßen sind. In der Anfrage wurden ein Interview und die Begleitung bei einer unserer Aktionen thematisiert. Nach Absprache einiger Details und der Genehmigung durchs Plenum einigten wir uns mit Karolin, Tilman und Elli von Draufsicht auf die große Klimademo am heutigen Freitag.

Nachdem zunächst unser Treffpunkt nicht funktioniert hat, weil die Polizei den Pariser Platz gesperrt hat, konnten wir dann aber mit dem Interview beginnen. Die Fragen waren sehr gut gestellt, sie zeugten von echtem Interesse an der Arbeit der OMAS. Danach trafen wir uns mit allen anderen OMAS zur Teilnahme an Kundgebung und Demo. Hier wurde unsere ganze Gruppe von Karolin, Elli und Tilman begleitet, so dass auch hier sicher viele schöne Sequenzen entstanden sind. Das Ergebnis soll auch öffentlich gezeigt werden und wir sind alle mächtig gespannt drauf.

Herzlichen Dank an die junge engagierte Filmcrew. Auf diesem Weg helft ihr mit, unser Anliegen, den Faschismus zurück zu drängen, weiter zu verbreiten.

Wann und wo der fertige Film zu sehen sein wird, wird hier auf unserer Seite und über listi von mir bekannt gegeben.

OMAS GEGEN RECHTS fühlen sich verantwortlich

Alles nicht so einfach! Was tut OMA, wenn der verabredete Treffpunkt nicht erreichbar ist? OMA ist auf der Höhe der Zeit und erfinderisch. OMA nutzt alle Kommunikationswege und findet einen anderen Treffpunkt. Das Auffinden anderer OMAS wird durch die großen weithin erkennbaren Schilder erleichtert. Und mittendrin unser strahlt auch unser Transparent. Auf geht es, wir stehen an der Seite der Nachgeborenen.

Protest – bitte beteiligt Euch!

Die OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis protestieren auf das Schärfste gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BdA.
Dieses Vorgehen ist nichts Anderes als ein Angriff auf alle antifaschistischen Organisationen, alle Demokratinnen und Demokraten, alle zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie z.B. die OMAS-GEGEN-RECHTS-Initiative.
In einer Zeit, in der Neonazis und Rassisten immer aggressiver gegen Migrantinnen und Migranten und ihre politischen Gegnerinnen und Gegner vorgehen und dabei auch nicht vor Morden Halt machen, ist der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA das falscheste politische Signal.
Die VVN-BdA wurde 1947 gegründet und ist seitdem die größte und älteste überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland. Zugleich vertritt sie die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten sind.
Wer Antifaschistinnen und Antifaschisten nun die Gemeinnützigkeit aberkennt oder dies als politischer Entscheidungsträger zulässt, der beschmutzt das Wirken der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfer auf eine nicht zu entschuldigende Art. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine falsche Entscheidung getroffen und sollte diese schnellstmöglich zurücknehmen. Die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der VVN-BdA, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und dem Kampagnennetzwerk Campact stehen außer Frage.

Schreibt an: olaf.scholz(at)spd.de:

Textentwurf – auch zum Verteilen über E-Mail:

olaf.scholz@spd.de
und an
buergerreferat@bmf.de

Ich protestiere auf das Schärfste gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BdA.

Dieses Vorgehen ist nichts Anderes als ein Angriff auf alle antifaschistischen Organisationen, alle Demokratinnen und Demokraten, alle zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie z.B. die OMAS-GEGEN-RECHTS-Initiative.
In einer Zeit, in der Neonazis und Rassisten immer aggressiver gegen Migrantinnen und Migranten und ihre politischen Gegnerinnen und Gegner vorgehen und dabei auch nicht vor Morden Halt machen, ist der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA das unmöglichste und schlimmste politische Signal.

Der VVN-BdA wurde 1947 gegründet und ist seitdem die größte und älteste überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland. Zugleich vertritt sie die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten sind.

Wer Antifaschistinnen und Antifaschisten nun die Gemeinnützigkeit aberkennt oder dies als politischer Entscheidungsträger zulässt, der beschmutzt das Wirken der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfer auf eine nicht zu entschuldigende Art

. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine falsche Entscheidung getroffen und sollte diese schnellstmöglich zurücknehmen. Die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der VVN-BdA, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und dem Kampagnennetzwerk Campact stehen außer Frage.