OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

Monika Salzer liest in Berlin

Pressemitteilung – Alt sein heißt nicht stumm sein – Monika Salzer, Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS aus Österreich liest in Berlin.

Die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN laden zur Lesung von Monika Salzer am 15.11.2019 um 19:30 Uhr in der Kapelle der Gedächtniskirche ein.

Die Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS liest aus ihrem gerade erschienenen Buch: „Warum wir für die Zukunft unserer Enkel kämpfen.“

„Selten hatte ich das Gefühl, völlig ohnmächtig zu sein. Liegt es darin, dass mir meine Eltern genügend Sicherheit gegeben hatten? Oder an meinem Grundvertrauen in die Welt? Immer glaube ich, dass Menschen etwas ändern können, indem sie sich zu Wort melden, für andere einsetzen, gemeinsam Stärke empfinden.“ (Aus dem Kapitel „Wie Du die Macht gewinnst“ in Monika Salzers Buch: „Warum wir für die Zukunft unserer Enkel kämpfen“ – erschienen bei Droemer 2019)

Monika Salzer, geboren 1948, Theologin und Psychotherapeutin, 2017 gründete sie im Internet die Plattform OMAS GEGEN RECHTS, die Grundlage für die Initiative, die in Österreich schnell bekannt wurde und sich auch bald nach Deutschland ausbreitete.

„Heute ist es die Sorge um den Erhalt der Demokratie, die uns das Recht zum Widerstand verleiht“, schreibt Monika Salzer in ihrem Buch und erzählt von der politischen Entwicklung in Österreich, aber vor allem von dem ermutigenden Zusammenschluss älterer Frauen mit roten Strickhauben als kraftvolle, friedliche Gegenbewegung zu erstarkendem Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit und für Demokratie.

Inzwischen gibt es auch in Deutschland über 100 regionale Gruppen der OMAS, die sichtbar in den gesellschaftlichen Diskurs eingreifen.

So auch die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN:

• am 14. Juli, als wir tanzend, singend und sehr lautstark gemeinsam mit anderen Demokraten und unterstützt von der Gemeinde und den Glocken der Gedächtniskirche gegen eine Veranstaltung von Rechtsextremen auf dem Breitscheidplatz protestierten • monatliche Mahnwachen mit Gesprächsangebot am Alexanderplatz

• am 3. Oktober als uns rechtsextreme Demonstranten „Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot“ skandierend gegenüberstanden

• am 9. November ab 11.00 Uhr auf dem Bebelplatz, wo wir gemeinsam mit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin zur Mitmach-Aktion und zum Protest gegen Vereinnahmung des Gedenktages durch Rechtsradikale aufrufen.

Die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN freuen sich sehr auf die Lesung von Monika Salzer.
Wir laden Sie herzlich zur Lesung und Berichterstattung ein.
Initiative OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

 

 

Ulla Schneider de Moreno las in der Vaterunser Gemeinde aus Borcherts Text „Dann gibt es nur eins – Sag NEIN!“

Aus ihrem Bericht:

„Zu den Zuhörern gehörten 5 junge Menschen, die unter der Aktion Sühnezeichen für 1 Jahr in verschiedene Länder (USA, Israel, Frankreich) in jüdischen Altenheimen Dienst leisten werden. Ich schreibe „leisten“, denn ich finde, das ist eine sehr anerkennenswerte Leistung. Drei von den Fünfen werden Medizin studieren, eine Jura, die fünfte habe ich nicht fragen können. Alle haben sich bei mir bedankt.

Hier fiel Borcherts Gedicht auf sehr fruchtbaren Boden, und ich danke der mutigen Pfarrerin Annemarie Werner dafür, dass sie mir Raum gab.

Den Segen/die Aussegnung der fünf jungen Leute nahm eine jüdische Freundin der Pfarrerin vor. Von der Sorte sollte es mehr Kirchenleute geben!“

Ulla Schneider de Moreno- Oma gegen Rechts

„Sag NEIN!
Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:
Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!“