OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

Große Oper im intimen Rahmen!

Im dichtbesetzten Kiez Cafe‘ MadamMe bezauberte uns eine kleine Delegation der Komischen Oper mit einem Mix von ihren Nummern aus Oper, Operette, Musical plus einem Volkslied. Wir hatten die seltene Gelegenheit, brilliante Stimmen aus größter Nähe in einem Café- Raum zu erleben. Sehr vergnüglich war auch die Schauspielerei, mit einem Requisit, das aus verschieden zusammengesetzen Spanplatten bestand.

Enthusiastischer Applaus!

(Berichtet von Ingelene und Eberhard)

Opa im Wohnzimmer? Nein, Oper im Wohnzimmer!

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Es gibt Oper im Wohnzimmer! In unserem „Wohnzimmer“ – im Café MadaMe: Freitag, 24.1.20120, 18:00 Uhr. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze. Wir können versprechen, dass das eine tolle Veranstaltung wird, auch wenn wir noch nicht wissen, ob der „Barbier von Sevilla“, „Carmen“ oder „Die Zauberflöte“ vorbeikommen. Vielleicht auch alle?
Jedenfalls wird es sehr musikalisch: So, wie man es von Musikern, Sängerinnen und Sängern der Komischen Oper Berlin erwarten kann.
Wie immer im Cafè MadaMe wird auch für Euer leibliches Wohl gesorgt sein, seid dabei!
Was der Besuch im Wohnzimmer MadaMe an diesem Abend kostet? EINTRITT FREI!

Bericht aus der Projektgruppe „Biografien junger Kriegskinder, ca. 1940 bis 1948“

Von OMA F. per E-Mail:

Eine OMA GEGEN RECHTS berichtete in unserer Projektgruppe ‚ Biografien junger Kriegskinder, ca. 1940 bis 1948‘  von ihren ersten Lebensjahren in Berlin, Schlesien, Potsdam und Hamburg unter Bombenalarmen, Mangelernährung, psychischer Überforderung der Mutter, Flucht und Flüchtlingsstatus (Rechtlosigkeit), danach Hunger, extreme Kälte und Obdachlosigkeit in den Nachkriegsjahren anhand sehr detaillierter eigener, auch aufgeschriebener Erinnerungen.

Neben vielen, daraus resultierenden Problemen führte es später auch zum Engagement in der Friedens- und sozialen Arbeit und letztlich zum OMA-Engagement…

Ihr Fazit: Nehmt die Erinnerungen dieser kleinen Kinder (entgegen der damaligen Ideologie) unbedingt ernst. Sie haben sehr viel mitbekommen und aufgesogen und hätten dringend Hilfe zur Verarbeitung gebraucht – das ist äußerst wichtig für den Umgang mit und der erforderlichen Hilfe für heute geflüchtete Kinder in Familien, Kitas und Schulen!“

OMAS GEGEN RECHTS fühlen sich verantwortlich

Alles nicht so einfach! Was tut OMA, wenn der verabredete Treffpunkt nicht erreichbar ist? OMA ist auf der Höhe der Zeit und erfinderisch. OMA nutzt alle Kommunikationswege und findet einen anderen Treffpunkt. Das Auffinden anderer OMAS wird durch die großen weithin erkennbaren Schilder erleichtert. Und mittendrin unser strahlt auch unser Transparent. Auf geht es, wir stehen an der Seite der Nachgeborenen.

Protest – bitte beteiligt Euch!

Die OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis protestieren auf das Schärfste gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BdA.
Dieses Vorgehen ist nichts Anderes als ein Angriff auf alle antifaschistischen Organisationen, alle Demokratinnen und Demokraten, alle zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie z.B. die OMAS-GEGEN-RECHTS-Initiative.
In einer Zeit, in der Neonazis und Rassisten immer aggressiver gegen Migrantinnen und Migranten und ihre politischen Gegnerinnen und Gegner vorgehen und dabei auch nicht vor Morden Halt machen, ist der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA das falscheste politische Signal.
Die VVN-BdA wurde 1947 gegründet und ist seitdem die größte und älteste überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland. Zugleich vertritt sie die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten sind.
Wer Antifaschistinnen und Antifaschisten nun die Gemeinnützigkeit aberkennt oder dies als politischer Entscheidungsträger zulässt, der beschmutzt das Wirken der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfer auf eine nicht zu entschuldigende Art. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine falsche Entscheidung getroffen und sollte diese schnellstmöglich zurücknehmen. Die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der VVN-BdA, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und dem Kampagnennetzwerk Campact stehen außer Frage.

Schreibt an: olaf.scholz(at)spd.de:

Textentwurf – auch zum Verteilen über E-Mail:

olaf.scholz@spd.de
und an
buergerreferat@bmf.de

Ich protestiere auf das Schärfste gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BdA.

Dieses Vorgehen ist nichts Anderes als ein Angriff auf alle antifaschistischen Organisationen, alle Demokratinnen und Demokraten, alle zivilgesellschaftlichen Bewegungen wie z.B. die OMAS-GEGEN-RECHTS-Initiative.
In einer Zeit, in der Neonazis und Rassisten immer aggressiver gegen Migrantinnen und Migranten und ihre politischen Gegnerinnen und Gegner vorgehen und dabei auch nicht vor Morden Halt machen, ist der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA das unmöglichste und schlimmste politische Signal.

Der VVN-BdA wurde 1947 gegründet und ist seitdem die größte und älteste überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland. Zugleich vertritt sie die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten sind.

Wer Antifaschistinnen und Antifaschisten nun die Gemeinnützigkeit aberkennt oder dies als politischer Entscheidungsträger zulässt, der beschmutzt das Wirken der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfer auf eine nicht zu entschuldigende Art

. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine falsche Entscheidung getroffen und sollte diese schnellstmöglich zurücknehmen. Die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der VVN-BdA, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und dem Kampagnennetzwerk Campact stehen außer Frage.

 

Monika Salzer liest in Berlin

Pressemitteilung – Alt sein heißt nicht stumm sein – Monika Salzer, Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS aus Österreich liest in Berlin.

Die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN laden zur Lesung von Monika Salzer am 15.11.2019 um 19:30 Uhr in der Kapelle der Gedächtniskirche ein.

Die Gründerin der OMAS GEGEN RECHTS liest aus ihrem gerade erschienenen Buch: „Warum wir für die Zukunft unserer Enkel kämpfen.“

„Selten hatte ich das Gefühl, völlig ohnmächtig zu sein. Liegt es darin, dass mir meine Eltern genügend Sicherheit gegeben hatten? Oder an meinem Grundvertrauen in die Welt? Immer glaube ich, dass Menschen etwas ändern können, indem sie sich zu Wort melden, für andere einsetzen, gemeinsam Stärke empfinden.“ (Aus dem Kapitel „Wie Du die Macht gewinnst“ in Monika Salzers Buch: „Warum wir für die Zukunft unserer Enkel kämpfen“ – erschienen bei Droemer 2019)

Monika Salzer, geboren 1948, Theologin und Psychotherapeutin, 2017 gründete sie im Internet die Plattform OMAS GEGEN RECHTS, die Grundlage für die Initiative, die in Österreich schnell bekannt wurde und sich auch bald nach Deutschland ausbreitete.

„Heute ist es die Sorge um den Erhalt der Demokratie, die uns das Recht zum Widerstand verleiht“, schreibt Monika Salzer in ihrem Buch und erzählt von der politischen Entwicklung in Österreich, aber vor allem von dem ermutigenden Zusammenschluss älterer Frauen mit roten Strickhauben als kraftvolle, friedliche Gegenbewegung zu erstarkendem Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit und für Demokratie.

Inzwischen gibt es auch in Deutschland über 100 regionale Gruppen der OMAS, die sichtbar in den gesellschaftlichen Diskurs eingreifen.

So auch die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN:

• am 14. Juli, als wir tanzend, singend und sehr lautstark gemeinsam mit anderen Demokraten und unterstützt von der Gemeinde und den Glocken der Gedächtniskirche gegen eine Veranstaltung von Rechtsextremen auf dem Breitscheidplatz protestierten • monatliche Mahnwachen mit Gesprächsangebot am Alexanderplatz

• am 3. Oktober als uns rechtsextreme Demonstranten „Wenn wir wollen, schlagen wir Euch tot“ skandierend gegenüberstanden

• am 9. November ab 11.00 Uhr auf dem Bebelplatz, wo wir gemeinsam mit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin zur Mitmach-Aktion und zum Protest gegen Vereinnahmung des Gedenktages durch Rechtsradikale aufrufen.

Die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN freuen sich sehr auf die Lesung von Monika Salzer.
Wir laden Sie herzlich zur Lesung und Berichterstattung ein.
Initiative OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

 

 

Für ein würdiges Gedenken! Kommt mit uns am 9. November auf den Bebelplatz!

Gemeinsam mit dem Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin rufen die OMAS GEGEN RECHTS BERLIN für den 9. November 2019 zur Teilnahme an der Kundgebung „Für ein würdiges Gedenken!“ auf.

Am 81. Jahrestag der Novemberpogrome wollen sich erneut rechtsextreme Gruppen in Berlins Mitte versammeln. Wir lassen es nicht zu, dass der Tag der Novemberpogrome auf diese Weise benutzt und umgedeutet wird.

Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben. Deshalb laden wir für den 9. November ab 11:00 Uhr zu einer Mitmachaktion am Bebelplatz ein.

Dort, wo zu Beginn der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 Bücher verbrannt wurden, die in der Kultur des Regimes keinen Platz finden sollten. An einem Tag, an dem nur wenige Jahre später im Zuge des staatlichen Antisemitismus Synagogen und Gebetshäuser brannten.

Mit unserer Freiheit, uns für unsere Werte einzusetzen, möchten wir würdig gedenken. Bringen Sie ein Grundgesetz und Bücher von Autorinnen und Autoren mit, deren Schriften am Bebelplatz verbrannt wurden und lesen Sie hieraus vor.

Für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Geschichte. Für eine vielfältige und weltoffene Gesellschaft. Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin. Machen Sie mit!

#Bebelplatz #b0911 #KeinVergessen #9nov #Gedenken

Zusammen mit Berlin gegen Nazis Anwohner_innen-Initiative für Zivilcourage – Gegen Rechts, Omas gegen Rechts

Immer aktuelle Informationen:

 
Bitte ladet den Aufruf herunter und verteilt ihn!
 
 
 
Es ist geschehen, also kann es wieder geschehen
OMAS GEGEN RECHTS BERLIN – hier bei einem Protest gegen Rechtsextreme