OMAS GEGEN RECHTS BERLIN

WAS WÄRE…

Was wäre …

  • wenn wir uns der Bedeutung des Begriffes „Worthülsen“ bewusst werden? Ihr Inhalt kann Sprengkraft enthalten wie „America first“ oder „Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein“. Als Folge sollten alle Populisten die von ihnen gewünschte Mauer bauen und sich darin einigen, wir alle anderen könnten frei sein,
  • wenn Spendengelder für humanitäre Zwecke nicht in Politikerkreisen der Zielländer versacken würden und Spenderländer mutig zum transparenten Nachweis aufforderten,
  • wenn reiche Länder nicht Waffen und bereits steuerabgeschriebene Produkte in Entwicklungsländer exportierten und damit noch einmal ihren Reichtum mehrten, 
  • wenn der Mediziner Assad und der Pädagoge Höcke, beide qua Beruf dem Wohle der Menschen verpflichtet, ein Abkommen träfen, den Flüchtlingen ein Zurückkommen in ein befriedetes Syrien sowie den Verbleib in einem reichen Deutschland erlaubten,
  • wenn Kindern dieser Erde das Recht auf Bildung universell zustände, Geld dafür ist reichlich vorhanden,
  • wenn „CumEx“-Geschäfte international strafrechtlich verfolgt würden, damit ließe sich das Recht auf Bildung finanzieren,
  • wenn wir alle uns der Verantwortung des Schutzes der Schöpfung bewusst wären und es nicht bei klugen Reden zum Klimaschutz bliebe,
  • wenn Soldaten nicht Dienst an der Waffe, sondern Dienst am Menschen leisteten,
  • die 50% unserer Spezies gleiche Recht und gleiche Möglichkeiten zur Entfaltung hätten:  Ich grüße meine katholische Kirche sowie alle Populisten und Traditionalisten dieser Welt,
  • wenn Visionen zum guten Überleben aller zur Maxime würde,

dann gilt: DAS wird man doch wohl noch sagen dürfen!

                                                                       Ulla Schneider de Moreno

 

Große Oper im intimen Rahmen!

Im dichtbesetzten Kiez Cafe‘ MadamMe bezauberte uns eine kleine Delegation der Komischen Oper mit einem Mix von ihren Nummern aus Oper, Operette, Musical plus einem Volkslied. Wir hatten die seltene Gelegenheit, brilliante Stimmen aus größter Nähe in einem Café- Raum zu erleben. Sehr vergnüglich war auch die Schauspielerei, mit einem Requisit, das aus verschieden zusammengesetzen Spanplatten bestand.

Enthusiastischer Applaus!

(Berichtet von Ingelene und Eberhard)

Opa im Wohnzimmer? Nein, Oper im Wohnzimmer!

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Es gibt Oper im Wohnzimmer! In unserem „Wohnzimmer“ – im Café MadaMe: Freitag, 24.1.20120, 18:00 Uhr. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze. Wir können versprechen, dass das eine tolle Veranstaltung wird, auch wenn wir noch nicht wissen, ob der „Barbier von Sevilla“, „Carmen“ oder „Die Zauberflöte“ vorbeikommen. Vielleicht auch alle?
Jedenfalls wird es sehr musikalisch: So, wie man es von Musikern, Sängerinnen und Sängern der Komischen Oper Berlin erwarten kann.
Wie immer im Cafè MadaMe wird auch für Euer leibliches Wohl gesorgt sein, seid dabei!
Was der Besuch im Wohnzimmer MadaMe an diesem Abend kostet? EINTRITT FREI!

Bericht aus der Projektgruppe „Biografien junger Kriegskinder, ca. 1940 bis 1948“

Von OMA F. per E-Mail:

Eine OMA GEGEN RECHTS berichtete in unserer Projektgruppe ‚ Biografien junger Kriegskinder, ca. 1940 bis 1948‘  von ihren ersten Lebensjahren in Berlin, Schlesien, Potsdam und Hamburg unter Bombenalarmen, Mangelernährung, psychischer Überforderung der Mutter, Flucht und Flüchtlingsstatus (Rechtlosigkeit), danach Hunger, extreme Kälte und Obdachlosigkeit in den Nachkriegsjahren anhand sehr detaillierter eigener, auch aufgeschriebener Erinnerungen.

Neben vielen, daraus resultierenden Problemen führte es später auch zum Engagement in der Friedens- und sozialen Arbeit und letztlich zum OMA-Engagement…

Ihr Fazit: Nehmt die Erinnerungen dieser kleinen Kinder (entgegen der damaligen Ideologie) unbedingt ernst. Sie haben sehr viel mitbekommen und aufgesogen und hätten dringend Hilfe zur Verarbeitung gebraucht – das ist äußerst wichtig für den Umgang mit und der erforderlichen Hilfe für heute geflüchtete Kinder in Familien, Kitas und Schulen!“

OMAS GEGEN RECHTS fühlen sich verantwortlich

Alles nicht so einfach! Was tut OMA, wenn der verabredete Treffpunkt nicht erreichbar ist? OMA ist auf der Höhe der Zeit und erfinderisch. OMA nutzt alle Kommunikationswege und findet einen anderen Treffpunkt. Das Auffinden anderer OMAS wird durch die großen weithin erkennbaren Schilder erleichtert. Und mittendrin unser strahlt auch unser Transparent. Auf geht es, wir stehen an der Seite der Nachgeborenen.